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Klarwertpartners
Offener Kurs · Obligationen in Ruhe erklärt

Eine Anleihe verstehen, bevor Sie darüber entscheiden

Geldmarktbuchforderungen, Anleihen der Eidgenossenschaft, Kassenobligationen und Unternehmensanleihen: was Sie bezahlen, was Sie erhalten und was schiefgehen kann. Ein Lesekurs, keine Kaufempfehlung.

Obligationen gelten oft als der «ruhige» Teil eines Portfolios. Das ist ein brauchbares Bild, aber ein unvollständiges: Eine Anleihe hat einen Kurs, der sich täglich verändert, einen Schuldner, der in Schwierigkeiten geraten kann, und einen Zahlungsplan, den man lesen können sollte.

Bei Klarwertpartners erklären wir diese Mechanismen mit einfachen Zahlenbeispielen und offen gelegten Annahmen. So können Sie ein Emissionsprospekt oder das Ergebnis einer Auktion der Eidgenossenschaft selbstständig einordnen.

Bildungsinhalt · Regelmässig redaktionell überprüft

Seiten einer Wirtschaftszeitung mit Kurstabellen und Schlagzeilen zu den Finanzmärkten
Abb. 1Die Obligationentabellen im Wirtschaftsteil wirken kryptisch, bis man vier Begriffe kennt: Coupon, Kurs, Verfallrendite und Laufzeit.

In dieser Ausgabe

  1. Aufbau einer Anleihe
  2. Bundespapiere im Vergleich
  3. Kurs und Zinsniveau
  4. Risiken und Ratings
  5. Den Prospekt lesen
  6. Glossar

Online-Seminar Obligationen

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Abschnitt I

Was man mit einer Obligation eigentlich kauft

Eine Anleihe ist ein Kredit, der in viele Titel aufgeteilt wird. Wer einen Titel erwirbt, leiht dem Bund, einem Kanton oder einem Unternehmen Geld zu im Voraus festgelegten Bedingungen.

Braucht ein Staat oder eine Firma Kapital, kann sie einen Bankkredit aufnehmen oder sich direkt an Anlegerinnen und Anleger wenden, indem sie Schuldpapiere ausgibt. Jeder Titel verbrieft einen kleinen Teil dieses Kredits und hält die Spielregeln schriftlich fest: wie viel zurückbezahlt wird, wann, und welcher Zins in der Zwischenzeit fliesst.

«Fest» an der festverzinslichen Anlage sind diese Regeln, nicht das Resultat. Halten Sie den Titel bis zum Schluss und zahlt der Schuldner wie vereinbart, kennen Sie die Beträge im Voraus. Verkaufen Sie früher, hängt der Erlös vom Marktkurs ab. Gerät der Schuldner in Not, können Zahlungen ausbleiben oder gekürzt werden.

Wer Obligationen verstehen will, muss deshalb vor allem drei Zusammenhänge kennen: zwischen Coupon und Kurs, zwischen Kurs und Marktzinsen sowie zwischen der Bonität des Schuldners und der Rendite, die der Markt von ihm verlangt.

In der Schweiz beschafft sich der Bund Geld über Auktionen von Geldmarktbuchforderungen und Eidgenössischen Anleihen. Banken, allen voran die Kantonalbanken, bieten zudem Kassenobligationen an, und Unternehmen begeben Anleihen mit sehr unterschiedlichen Ausgestaltungen, bei denen sich ein genauer Blick in den Prospekt lohnt.

  • EmittentWer das Geld erhält und sich zur Rückzahlung verpflichtet: Bund, Kanton, Gemeinde, Bank oder Unternehmen.
  • NennwertBetrag, den der Emittent bei Verfall zurückzahlt. Die Stückelung legt jede Emission selbst fest.
  • CouponPeriodischer Zins in Prozent des Nennwerts. Er kann fest, variabel oder gar nicht vorhanden sein.
  • VerfallDatum, an dem der Nennwert zurückbezahlt wird und die Laufzeit des Titels endet.
Abschnitt II

Aufbau einer Anleihe

Jede klassische Anleihe lässt sich auf einen Zeitplan von Zahlungsströmen reduzieren. Wer ihn aufzeichnet, versteht sie am schnellsten.

Zahlungsströme einer hypothetischen Anleihe mit fünf Jahren Laufzeit Im Jahr 0 wird der Kaufpreis bezahlt. In den Jahren 1 bis 5 fliesst ein jährlicher Coupon von 30 Franken. Im Jahr 5 wird zusätzlich zum letzten Coupon der Nennwert von 1000 Franken zurückbezahlt. Jährlicher Coupon: 3 % von CHF 1'000 = CHF 30 Kaufpreis Geldabfluss CHF 30 CHF 30 CHF 30 CHF 30 CHF 30 CHF 1'000 Nennwert Jahr 0 Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Jahr 4 Jahr 5
Abb. 2Hypothetische Anleihe: Nennwert CHF 1'000, jährlicher Coupon 3 %, Laufzeit fünf Jahre. Nicht massstabsgetreu: Der Nennwert ist über dreissigmal so gross wie ein Coupon.

Das Diagramm zeigt den einfachsten Fall: eine Anleihe mit festem Jahrescoupon. Man liest es von links nach rechts wie einen Zeitstrahl.

  • Jahr 0. Sie bezahlen den Kaufpreis. Er kann dem Nennwert entsprechen, darüber liegen (Kauf «über pari») oder darunter («unter pari»).
  • Jahre 1 bis 5. Jedes Jahr erhalten Sie 3 % auf den Nennwert, also CHF 30 brutto pro Titel, unabhängig vom bezahlten Kurs. Bei Schweizer Emittenten wird davon in der Regel die Verrechnungssteuer von 35 % abgezogen.
  • Verfall. Mit dem letzten Coupon zahlt der Emittent den Nennwert von CHF 1'000 zurück. Insgesamt fliessen CHF 1'150 brutto, sofern er seine Pflichten erfüllt.

Geldmarktbuchforderungen (GMBF) des Bundes sind der Extremfall: Sie haben keinen Coupon. Man erwirbt sie unter dem Nennwert, und die Differenz ist der Ertrag. Wer etwa CHF 970 für eine zwölfmonatige Forderung bezahlt, die CHF 1'000 zurückzahlt, erzielt vereinfacht gerechnet rund 3.09 % (30 / 970), vor Gebühren und Steuern.

Abschnitt III

GMBF, Bundesanleihen und Kassen­obligationen

Drei verbreitete Formen fester Verzinsung in der Schweiz: zwei Papiere des Bundes und eines der Banken. Sie unterscheiden sich vor allem in Laufzeit und Handelbarkeit.

Allgemeine Merkmale. Laufzeiten und Konditionen können sich ändern; den offiziellen Emissionskalender des Bundes veröffentlicht die Eidgenössische Finanzverwaltung.
MerkmalGeldmarktbuch­forderungenEidg. AnleihenKassen­obligationen
LaufzeitBis 12 Monate (üblich: 3, 6 und 12)Mehrere Jahre bis JahrzehnteMeist 2 bis 10 Jahre
ErtragDiskont: Kauf unter dem Nennwert, ohne CouponFester JahrescouponFester Jahrescoupon
ZugangAuktion, meist via Bank; vor allem InstitutionelleAuktion oder Börse (SIX)Direkt bei der Bank, oft ab CHF 1'000
Kursreaktion auf ZinsenGeringMittel bis hochKein Börsenkurs, kaum vorzeitig verkäuflich
Typischer EinsatzKurzfristige LiquiditätMittlere und lange Horizonte, stärkere KursschwankungenSparen mit festem Horizont bis Verfall
Fassaden von Bürogebäuden, von unten in Perspektive fotografiert
Abb. 3Hinter jeder Unternehmensanleihe steht eine konkrete Firma mit eigener Bilanz und eigenen Risiken.

Und die Unternehmensanleihen

Auch Unternehmen nehmen über Anleihen Geld auf. Die Mechanik bleibt gleich (Nennwert, Coupon, Verfall), doch es kommen Feinheiten hinzu, die beim Bund kaum ins Gewicht fallen: die Bonität der Firma, der Rang der Anleihe gegenüber anderen Gläubigern, Kündigungsrechte oder Coupons, die sich aus einem variablen Referenzzins plus Aufschlag ergeben. Eine Sonderform sind Pfandbriefe, die durch Hypothekarforderungen gedeckt sind.

Weil das Ausfallrisiko meist höher ist als bei einem Staat mit guter Bonität, verlangen Anleger eine Zusatzrendite. Diese Differenz heisst Risikoaufschlag oder Spread. Sie ist der Preis für das Kreditrisiko und kein Geschenk.

Viele Unternehmensanleihen haben zudem hohe Mindestbeträge oder werden am Sekundärmarkt nur selten gehandelt. Ein Verkauf vor Verfall zu einem fairen Kurs kann dann schwierig sein.

Abschnitt IV

Kurs und Zinsniveau: die Wippe

Steigen die Marktzinsen, fallen die Kurse bereits ausgegebener Anleihen, und umgekehrt. Das ist die wichtigste Idee dieses ganzen Kurses.

Angenommen, Sie besitzen eine Anleihe mit 3 % Coupon. Am nächsten Tag kommen vergleichbare Anleihen mit 4 % auf den Markt. Niemand wird für Ihren Titel noch gleich viel bezahlen: Sein Kurs muss so weit sinken, bis Coupons und Rückzahlung zusammen einem neuen Käufer eine marktübliche Rendite bieten. Am kurzen Ende orientiert sich dieses Zinsniveau stark am Leitzins der SNB.

Die Rendite, die man erzielt, wenn man heute zu einem bestimmten Kurs kauft und bis zum Ende hält, heisst Verfallrendite (englisch Yield to Maturity, YTM). Der Coupon ändert sich nie; angepasst werden der Kurs und mit ihm die Verfallrendite.

Den theoretischen Kurs erhält man, indem man jeden künftigen Zahlungsstrom mit dem Marktzins abzinst: Jeder Coupon und der Nennwert werden durch (1 + Zins) hoch Anzahl Jahre bis zur Zahlung geteilt.

Hypothetisches Beispiel

Anleihe mit fünf Jahren Laufzeit, Nennwert CHF 1'000, Jahrescoupon 3 %. Steigt der Marktzins für diese Laufzeit und diesen Schuldner von 3 % auf 4 %, beträgt der theoretische Kurs:

30/1.04 + 30/1.04² + 30/1.04³ + 30/1.04⁴ + 1'030/1.04⁵ = CHF 955.48

Wer zu diesem Kurs kauft und bis Verfall hält, erzielt eine Verfallrendite von 4 % (sofern der Emittent zahlt und die Coupons zum selben Zins wieder angelegt werden, vor Gebühren und Steuern).

Theoretische Kurse für die Beispielanleihe. Illustrative Werte, keine echten Kurse.
MarktzinsTheor. KursVeränderung
2 %CHF 1'047.13+4.71 %
3 % (= Coupon)CHF 1'000.000.00 %
4 %CHF 955.48−4.45 %
5 %CHF 913.41−8.66 %

Die Duration in einem Satz

Die Duration gibt an, wie lange es im gewichteten Durchschnitt dauert, bis Sie die Zahlungen der Anleihe zurückerhalten. Im Beispiel sind es rund 4.72 Jahre; die «modifizierte» Duration (4.58) schätzt, dass ein Zinsanstieg um einen Prozentpunkt den Kurs um etwa 4.58 % drückt. Exakt gerechnet sind es 4.45 %: Die kleine Abweichung erklärt die Konvexität.

Je länger die Laufzeit, desto höher Duration und Zinsempfindlichkeit. Mit gleichem Coupon von 3 %, aber zehn Jahren Laufzeit, würde derselbe Anstieg um einen Punkt den theoretischen Kurs auf CHF 918.89 senken, ein Minus von 8.11 %.

Abschnitt V

Risiken von Obligationen und wie man sie misst

«Festverzinslich» heisst nicht «sicher». Diese Risiken stehen in jedem Prospekt, und Sie sollten sie erkennen.

Zinsänderung

Steigen die Zinsen, sinkt der Kurs Ihrer Anleihe. Relevant ist das nur bei einem Verkauf vor Verfall, bei langen Laufzeiten aber deutlich.

Bonität

Der Schuldner kann Zahlungen verzögern, umschulden oder ausfallen. Das ist das Kernrisiko von Unternehmensanleihen und auch bei Staaten nicht null.

Liquidität

Möglicherweise finden sich beim Verkauf nicht genug Käufer, oder nur mit spürbarem Abschlag auf den theoretischen Kurs.

Inflation

Ein fester Coupon verliert an Kaufkraft, wenn die Teuerung höher ausfällt als erwartet. Entscheidend ist die reale Rendite nach Inflation.

Wiederanlage

Erhaltene Coupons müssen zu den dann geltenden Zinsen angelegt werden, die tiefer sein können als zu Beginn.

Vorzeitige Kündigung

Manche Anleihen darf der Emittent früher zurückzahlen, meist dann, wenn es ihm nützt, nicht Ihnen.

Was ein Rating aussagt und was nicht

Ratingagenturen fassen ihre Einschätzung zur Zahlungsfähigkeit eines Schuldners in einer Buchstabenskala zusammen. Das ist eine Meinung, keine Garantie, und sie kann sich ändern.

  • AAA bis BBB−«Investment Grade»: Zahlungsfähigkeit als angemessen bis sehr hoch eingestuft.
  • BB+ bis D«Spekulativ»: höhere Ausfallwahrscheinlichkeit; D steht für einen bereits eingetretenen Ausfall.

Ein tieferes Rating geht meist mit einer höheren Verfallrendite einher. Diese Mehrrendite ist die Entschädigung, die der Markt für ein grösseres Risiko verlangt, keine Gratischance.

Hypothetisches Beispiel

Zwei Anleihen mit fünf Jahren Laufzeit: eine eines Staates mit Top-Rating und 3 % Verfallrendite, eine eines Unternehmens mit Rating BB und 6 % Verfallrendite. Der Spread beträgt 3 Prozentpunkte.

Das heisst nicht, die zweite sei «besser». Es zeigt, dass der Markt dem Unternehmen eine deutlich höhere Ausfallwahrscheinlichkeit zuschreibt. Fällt der Schuldner aus, kann der Verlust die erhaltenen Coupons um ein Vielfaches übersteigen.

Abschnitt VI

So lesen Sie einen Emissions­prospekt

Der Prospekt ist absichtlich lang: Er enthält alles, was der Emittent offenlegen muss. Diese Lesereihenfolge hat sich bewährt.

  1. Wer emittiert und welche Art Schuld ist es?Senior, nachrangig, besichert oder unbesichert. Der Rang entscheidet, wer bei Problemen zuerst bedient wird.
  2. Nennwert, Ausgabepreis und MindestbetragPrüfen Sie, ob die Stückelung bei CHF 1'000 liegt oder deutlich höher.
  3. Coupon und ZahlungstermineFest, variabel (Referenzzins plus Aufschlag) oder Nullcoupon; genaue Zahltage.
  4. Verfall und KündigungsklauselnKann der Emittent früher zurückzahlen oder die Laufzeit verlängern?
  5. RisikofaktorenDer Teil, der am häufigsten übersprungen wird und am meisten nützliche Information enthält.
  6. Rating, Handelsplatz und KostenWo sich die Anleihe verkaufen lässt, wie liquide sie ist und welche Gebühren anfallen.
Gedrucktes Dossier mit Grafiken und Tabellen auf einem Arbeitstisch
Abb. 4Den Prospekt mit dem Bleistift in der Hand lesen: Daten, Prozentsätze und Bedingungen anstreichen.

Für öffentliche Angebote in der Schweiz verlangt das Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) in der Regel einen Prospekt, der vor der Veröffentlichung von einer Prüfstelle genehmigt wird. Für Anleihen und Geldmarktbuchforderungen des Bundes publiziert die Eidgenössische Finanzverwaltung die Emissionsbedingungen und Auktionsergebnisse.

Abschnitt VII

Das wichtigste Vokabular

Eine Auswahl aus dem vollständigen Glossar, das Sie nach der Anmeldung zum Seminar per E-Mail erhalten.

Marchzins
Seit der letzten Couponzahlung aufgelaufener Zins. Wer zwischen zwei Zahlterminen kauft, vergütet ihn dem Verkäufer.
Clean und Dirty Price
Der Clean Price enthält keinen Marchzins, der Dirty Price schon. Kurstabellen zeigen meist den Clean Price.
Über / unter pari
Kurs über oder unter dem Nennwert. «Zu pari» bedeutet: Kurs gleich Nennwert.
Verfallrendite (YTM)
Jährliche Rendite, bei der der bezahlte Kurs dem Barwert aller künftigen Zahlungen entspricht, wenn die Anleihe bis Verfall gehalten wird.
Duration
Gewichtete mittlere Laufzeit der Zahlungen; die modifizierte Duration nähert die Kursreaktion auf Zinsänderungen an.
Konvexität
Korrektur, die die Schätzung über die Duration verbessert, wenn sich die Zinsen stark bewegen.
Spread
Mehrrendite einer Anleihe gegenüber einer Referenz, meist Bundesanleihen gleicher Laufzeit.
Primärmarkt
Wo Titel erstmals ausgegeben werden, etwa an den Auktionen des Bundes.
Sekundärmarkt
Wo bereits ausgegebene Titel zu täglich wechselnden Kursen gehandelt werden, etwa an der SIX.
Nachrangige Anleihe
Wird im Krisenfall erst nach den vorrangigen Gläubigern bedient. Bietet meist mehr Rendite, weil sie mehr Risiko trägt.
Vorzeitige Rückzahlung
Rückzahlung des Nennwerts vor Verfall, sofern der Prospekt dies vorsieht.
Rating
Bonitätsnote einer spezialisierten Agentur. Eine Einschätzung, die überprüft werden kann.
Abschnitt VIII

Häufige Fragen

Brauche ich Vorkenntnisse für das Seminar?

Nein. Die erste Sitzung beginnt bei null, und alle Rechnungen werden Schritt für Schritt mit einem gewöhnlichen Taschenrechner erklärt. Prozentrechnen genügt.

Verkauft Klarwertpartners Anleihen oder empfiehlt bestimmte Emissionen?

Nein. Klarwertpartners ist ein Bildungsprojekt: Wir vertreiben keine Finanzprodukte, nehmen kein Geld zur Anlage entgegen und empfehlen weder Kauf noch Verkauf eines bestimmten Titels. Alle Beispiele sind hypothetisch.

Sind Obligationen eine risikolose Anlage?

Nein. Der Kurs kann bei steigenden Zinsen fallen, der Schuldner kann ausfallen, und ein Verkauf vor Verfall kann schwierig sein. Selbst wer bis zum Schluss hält, kann durch Inflation an realem Wert verlieren.

Was passiert, wenn ich vor Verfall verkaufe?

Sie verkaufen zum Tageskurs, der über oder unter Ihrem Kaufpreis liegen kann. Zusätzlich erhalten Sie den Marchzins und bezahlen allenfalls Gebühren und Abgaben. Das Endergebnis steht nur dann im Voraus fest, wenn Sie bis Verfall halten und der Emittent zahlt.

Wie kommt man zu Geldmarktbuchforderungen?

Der Bund platziert sie über regelmässige Auktionen, an denen man in der Regel über eine Bank teilnimmt; danach werden sie am Sekundärmarkt gehandelt. Im Seminar zeigen wir, wie die Auktionen ablaufen und wie man ihre Ergebnisse liest, ohne einen bestimmten Weg zu empfehlen.

Was erhalte ich mit der Anmeldung genau?

Zugang zu den vier Sitzungen des Online-Seminars, Hinweise zu den Daten jeder Durchführung und das vollständige Glossar als PDF per E-Mail. Die Teilnahme ist kostenlos und mit keinem kommerziellen Angebot verbunden.

Wie melde ich mich ab?

Jede E-Mail enthält einen Abmeldelink. Sie können auch an schreiben, um Ihre Rechte in Bezug auf Ihre Daten geltend zu machen.

Anmeldung

Online-Seminar Obligationen

Vier Live-Sitzungen und ein Glossar per E-Mail. Kostenlos, unverbindlich und ohne Produktverkauf.

  1. Sitzung 1
    Die GrundlagenEmittent, Nennwert, Coupon und Verfall. Geldmarktbuchforderungen und wie man Auktionsergebnisse liest.
  2. Sitzung 2
    Kurs und RenditeWarum sich der Kurs mit den Zinsen bewegt und wie man die Verfallrendite berechnet.
  3. Sitzung 3
    Duration und BonitätZinsempfindlichkeit, Ratings, Spreads und Unternehmensanleihen.
  4. Sitzung 4
    Der ProspektGeführte Lektüre eines fiktiven Termsheets und offene Fragerunde.
Hand, die ein Dokument auf einem Tisch prüft und unterschreibt
Abb. 5Bevor Sie einen Kaufauftrag unterschreiben, sollten Sie wissen, was jede Zeile des Dokuments bedeutet.

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Nach der Anmeldung erhalten Sie die Daten der nächsten Durchführung und das Glossar als PDF. Wir kontaktieren Sie per E-Mail oder Telefon nur in Angelegenheiten rund um das Seminar.

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